Prüfen Sie beim Reifenprofil neben der Tiefe auch einseitigen Verschleiss, Alter und sichtbare Schäden. Die gesetzliche Mindesttiefe und Empfehlungen für zusätzliche Sicherheitsreserven sind zu unterscheiden.

 

Gesetzliche Mindestprofiltiefe in der Schweiz

Für Personenwagen beträgt die gesetzliche Mindestprofiltiefe in der Schweiz 1,6 Millimeter. Messen Sie die Hauptprofilrillen an mehreren Stellen; einseitiger Verschleiss kann sonst übersehen werden. Für Auslandsfahrten sind die jeweiligen Landesvorschriften zu prüfen.

Die Sicherheitsreserven können bereits vor der gesetzlichen Grenze deutlich abnehmen. Der TCS empfiehlt einen früheren Wechsel; diese Werte sind Empfehlungen, keine höheren gesetzlichen Mindestgrenzen:

Sommerreifen: spätestens bei 3 mm Profiltiefe erneuern.

Winterreifen: bei 4 mm wechseln, da sonst die Traktion bei Schnee und Eis massiv nachlässt.

Wer beim Autoankauf ab Platz ein Fahrzeug anbietet, sollte bedenken, dass abgefahrene Reifen den Preis deutlich mindern können. Käufer achten beim Auto Ankauf bei der Wertermittlung neben Motor und Karosserie besonders auf die Reifen, da diese für die Fahrsicherheit entscheidend sind.

 

Warum ausreichende Profiltiefe so wichtig ist

Reifen sind die einzige Verbindung zwischen Auto und Strasse. Eine zu geringe Profiltiefe kann schwerwiegende Folgen haben:

Längere Bremswege bei Nässe und Glätte.

Erhöhte Aquaplaning-Gefahr bei Nässe. Eine feste sichere Geschwindigkeit gibt es nicht; Wasserhöhe, Reifen und Fahrbahn spielen mit.

Schlechtere Traktion im Winter, besonders an Steigungen oder bei Schneematsch.

Wer also plant, ein Fahrzeug für den Autoankauf vorzubereiten, sollte die Reifen nicht vernachlässigen. Gut gepflegte Reifen sind ein Verkaufsargument und können den Wert von gebrauchten Autos in der Schweiz erhöhen.

 

Worauf Sie ausserdem achten sollten

Neben der reinen Profiltiefe gibt es weitere Aspekte, die für Sicherheit und Werterhalt wichtig sind:

Reifendruck: Regelmässig kontrollieren und bei Bedarf anpassen. Falscher Druck führt zu höherem Verbrauch und ungleichmässigem Verschleiss.

Alter der Reifen: Auch bei ausreichendem Profil sind Alter, Risse und Materialzustand zu prüfen. Beachten Sie Herstellerempfehlungen; eine allgemeine gesetzliche Austauschfrist von sechs bis acht Jahren gilt daraus nicht.

Einheitliche Bereifung: Auf einer Achse dürfen nur Reifen gleicher Dimension und Bauart montiert sein. Unterschiedliche Modelle beeinträchtigen die Fahreigenschaften.

Winterreifenpflicht: In der Schweiz besteht keine allgemeine Winterreifenpflicht. Sie müssen aber jederzeit verkehrssicher fahren können. Ungeeignete Bereifung kann rechtliche und versicherungsrechtliche Folgen haben; der TCS erläutert die Länderregeln.

Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS): Vorhandene Warnmeldungen abklären lassen und beim Radwechsel die fahrzeugspezifischen Vorgaben beachten.

Geben Sie beim Verkauf den Zustand der montierten Reifen und zusätzlich mitgegebener Radsätze an. Bekannte Schäden und anstehender Ersatz gehören in die Zustandsbeschreibung.

 

Reifenzustand für die Übergabe festhalten

Halten Sie für den Autoverkauf Profiltiefe, Alter, sichtbare Schäden und die mitgegebenen Radsätze fest. Beachten Sie für den Betrieb zusätzlich Reifendruck, passende Bereifung und die Vorgaben des Herstellers.

Für alle, die ihre gebrauchten Autos in der Schweiz verkaufen möchten, gilt: Gepflegte Reifen sind ein Pluspunkt beim Auto verkaufen. Nennen Sie den Zustand beider Radsätze. Ob neue Reifen vor dem Verkauf wirtschaftlich sind, zeigt der Vergleich von Kosten und konkretem Mehrangebot.